Wolfgang Amadeus Mozart und seine Cousine Maria Anna Thekla Mozart: Sie schrieben sich regelmäßig Briefe. Briefe, die lange im Verborgenen blieben, weil sie mal obszön, mal analerotisch und oftmals auch unappetitlich waren. So schreibt Mozart unter anderem: „Meine Schwester gibt Ihnen tausend cousinische Küsse, und der Vetter gibt Ihnen das, was er Ihnen nicht geben darf.“ 1914 wurden in einer ersten kritischen Gesamtausgabe der Briefe alle anstößigen Stellen gestrichen. Eine Liebelei, die so gar nicht in das Bild von Mozart in der damaligen Zeit passen wollte.
Isabel Karajan und Christiane Karg spüren diesem Mozart nach und formen ein Bild des zerrissenen Musikgenies, das zeit seines Lebens von äußeren Einflüssen und Ansprüchen regelrecht erdrückt wurde.
Eintritt: 35€ | 30€
Tickets ab 04.12.2026, 11.00 Uhr