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Stadtteile von Künzelsau

Elf Stadtteile zählt die Kreisstadt zu ihrem Verwaltungsgebiet, die meisten davon seit der Gemeindereform der 1970er Jahre: Amrichshausen, Belsenberg, Gaisbach, Garnberg, Kocherstetten, Laßbach, Morsbach, Nagelsberg, Nitzenhausen, Steinbach und seit 2021 Taläcker.

Kirche von Amrichshausen.
Teilort Amrichshausen. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Amrichshausen

Auf der Hohenloher Ebene befindet sich der Stadtteil Amrichshausen. Als eine einst rein bäuerliche Gemeinde bietet der Ort mit seinen rund 620 Einwohnern heute zahlreiche Arbeitsplätze, vor allen Dingen im 6,5 Hektar umfassenden „Handwerkerpark Lerchenhöhe“.

Teilort Belsenberg.
Teilort Belsenberg. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Belsenberg

Belsenberg befindet sich nördlich von Künzelsau in einem Seitental. Am Zusammenfluss dreier Bäche liegt der Ort mit knapp 420 Einwohnern in geschützter Tallage an der B19. Zu Belsenberg gehören die Gehöfte Rodachshof und Siegelhof mit rein landwirtschaftlicher Prägung.

Gaisbach.
Teilort Gaisbach. Foto Stimme, Stadtverwaltung Künzelsau.

Gaisbach

Gaisbach wurde erstmals um 1079 unter dem Namen Geizzebach erwähnt. In neuester Zeit hat sich Gaisbach mit seiner Höhenlage zu einem bevorzugten Wohngebiet entwickelt. Rund 2.330 Einwohner zählt der Stadtteil von Künzelsau, zu dem auch Etzlinsweiler, Haag, Kemmeten, Oberhof, Unterhof, Schnaihof und Weckhof gehören. Beachtenswerte Gewerbebetriebe und florierende Industrieunternehmen haben hier ihren Sitz.

Teilort Garnberg.
Teilort Garnberg. Foto Stimme, Stadtverwaltung Künzelsau.

Garnberg

Die schon 1912 eingemeindete ehemalige Dorfgemeinde von Künzelsau mit aktuell etwa 780 Einwohnern bestand bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts nur aus einem stetten´schen Schlößchen (1688), einer Schäferei und einigen Söldnerhäusern. Durch die Erschließung neuer Wohnbaugebiete und die Ansiedelung von Handwerksbetrieben hat die Bevölkerung zugenommen.

Teilort Kocherstetten, mit Schloss Stetten.
Teilort Kocherstetten. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Kocherstetten

Der Stadtteil Kocherstetten zählt zusammen mit Schloss Stetten, Bienenhof und Buchenmühle derzeit rund 970 Einwohner. Idyllisch am Kocher gelegen bietet es beste Lebensbedingungen und ist auch ein touristisch interessantes Ausflugsziel.

Ortseingang Laßbach.
Teilort Laßbach. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Laßbach

Laßbach mit seinen rund 230 Einwohnern ist eine „Sammelgemeinde” der Dörfer, Weiler und Höfe auf der Höhe rings um das Schloß Stetten: Vogelsberg, Falkenhof, Rappoldsweilerhof, Kügelhof, Mäusdorf und Laßbach.

Ortseingang von Morsbach.
Teilort Morsbach. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Morsbach

Der Ort Morsbach mit seinen über 580 Einwohnern war einst eine Weingärtnergemeinde, wovon die Steinriegel am südlichen Kochertalhang und die dominante Kelter mit ihrem unter Denkmalschutz stehenden freitragenden Dachgebälk Zeugnis ablegen. Seit der Eröffnung der Hochschule ist das Ortsgeschehen auch von Studierenden geprägt.

Teilort Nagelsberg.
Teilort Nagelsberg. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Nagelsberg

Die 1937 an Künzelsau angeschlossene Gemeinde war ursprünglich Sitz der Herren von Nagelsberg, die in der teilweise noch erhaltenen Burg saßen. Diese wurde vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut und 1803 an jüdische Familien verkauft. Heute leben etwa 520 Menschen rund um den malerischen Dorfkern.

Teilort Nitzenhausen.
Teilort Nitzenhausen. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Nitzenhausen

Auf der Höhe zwischen Kocher und Jagst liegt in einer Bachsenke Nitzenhausen mit rund 240 Einwohnern. Zum Stadtteil  zählt ebenfalls der Bauernort Berndshausen sowie der Weiler Sonnhofen. Die Gemeinde war jahrzehntelang für Zuchtbullenhaltung berühmt, später folgten Handwerk und Gewerbebetriebe.

Teilort Steinbach.
Teilort Steinbach. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Steinbach

Der von Landwirtschaft geprägte Stadtteil mit seinen 230 Einwohnern besteht aus den vier Weilern Steinbach, Ohrenbach, Wolfsölden und Büttelbronn. Jedes Jahr zieht es tausende Besucher auf das „Ohrenbacher Glockenfest“ mit Tanz, Musik und leckerem Essen.

Taläcker. Foto Olivier Schniepp.
Teilort Taläcker. Foto Stimme, Stadtverwaltung Künzelsau.

Taläcker

Taläcker ist der jüngste und auch größte Stadtteil von Künzelsau mit rund 3.630 Einwohnern. Das seit den 1990er Jahren entwickelte Gebiet bietet Schulen, Kindergärten sowie eine direkte Verbindung in die Innenstadt durch die Künzelsauer Bergbahn.