In ihrem Werk umkreist Gertrude Reum (1926 – 2015) kaum fassbare Phänomene wie Licht, Zeit, Bewegung und Raum. Nach realistisch-gegenständlichen Anfängen im malerischen Bereich, beschritt die Künstlerin beim plastischen Arbeiten völlig neue Wege. Dabei spielt das Material eine große Rolle, welches zum Teil ungewöhnlich und anspruchsvoll ist, wie beispielsweise der Zellstoff, ein industrielles Zwischenprodukt. In ihrem Werk dominieren allerdings die Metallarbeiten. Geschliffen und poliert reflektieren sie das Licht, das so zu einem zweiten Material wird, das mit der Bewegung der Betrachtenden interagiert. Damit kreierte Reum ihren unverkennbaren Stil. Eintritt frei. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Website www.kunstkultur.wuerth.com