Mit dem Frühlingsbeginn kehrt neues Leben in die Gärten zurück – auch in der „Essbaren Stadt“ am Kocherufer gegenüber der Wertwiesen. Am Samstag, 14. März 2026, ab 10 Uhr, lädt die Stadtverwaltung Künzelsau alle Einwohnerinnen und Einwohner zu einer öffentlichen Pflanzaktion ein. Die Aktion richtet sich an alle, von Hobbygärtnerinnen und Naturfreunden bis hin zu Familien mit Kindern und verbindet praktischen Naturschutz mit Gemeinschaftserlebnis. Insbesondere Kinder haben die Möglichkeit, Natur unmittelbar zu erfahren. Neu gepflanzt werden unter anderem Johannisbeere, Apfelbeere, Felsenbirne, Pfirsich und Feige. Zudem werden die mit Kräutern bepflanzten Hügel für die neue Vegetationsperiode vorbereitet: Vertrocknete Pflanzenteile werden entfernt und junge Triebe freigelegt. Die gepflanzten Wild- und Kulturgehölze bieten Nektar und Pollen für Wildbienen und Schmetterlinge, Früchte für Vögel und künftig auch eine kleine Ernte für die Bevölkerung. Zu den jeweiligen Blüh- und Reifezeiten dürfen an der Kräuterschnecke, an den Kräuterhügeln sowie an den gepflanzten Sträuchern und Bäumen kleine Mengen für den Eigenbedarf gepflückt werden. Pflanzen und Werkzeuge werden vom städtischen Bauhof bereitgestellt; mitgebracht werden müssen lediglich Handschuhe und wetterfeste Kleidung. Für das leibliche Wohl der Helferinnen und Helfer ist gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Hochbeete der „Essbaren Stadt“ werden derzeit von engagierten Künzelsauerinnen gepflegt. Wer Freude an der Pflanzaktion hat, ist eingeladen, Teil der Gruppe zu werden und sich langfristig zu engagieren. Während der Gartensaison trifft sich die Gruppe meist wöchentlich vor Ort. Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung ist Melissa Neumann, telefonisch unter 07940 129 707 oder per E-Mail nachhaltigkeit@kuenzelsau.de zu erreichen. Die „Essbare Stadt“ ist aus einer vormals monotonen Hochwasserschutzfläche am Kocherufer entstanden und wurde im Frühjahr 2025 eingeweiht. Das Projekt umfasst Hochbeete, Pergola, Kräuterschnecke und zahlreiche Möglichkeiten zum Gärtnern und Entdecken. Unterstützt wurde die Stadtverwaltung dabei von den Partnern Ziehl-Abegg und der Sparkasse Hohenlohekreis. Auch in diesem Jahr werden Schülerinnen und Schüler der Georg-Wagner-Schule die Ehrenamtlichen im Rahmen der Natur-AG bei Bepflanzung und Pflege der Hochbeete begleiten, unter der Leitung ihrer Lehrerin Ulrike Letzgus und der Naturschützerin Hanne Gloger.