Neues Rathaus. Foto Olivier Schniepp.

Vorträge zur Metzger-Ausstellung im Künzelsauer Stadtmuseum

Alte Briefe berichten: Verlorene Schwester hier im fremden Lande

Der Kontakt zu den Nachkommen der Auswanderer ist nicht selbstverständlich – hier die Professoren Collier und MacRae in der Metzger-Ausstellung. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.
Der Kontakt zu den Nachkommen der Auswanderer ist nicht selbstverständlich – hier die Professoren Collier und MacRae in der Metzger-Ausstellung. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

Zur Metzger-Ausstellung, die aktuell im Stadtmuseum gezeigt wird, gibt es weitere Vorträge. Stefan Kraut berichtet über Briefe und andere Dokumente, die Aussagen über das Schicksal der Auswanderer ermöglichen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 10. März, 19 Uhr im Stadtmuseum, Schnurgasse 10, statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro; es wird gebeten, sich bei der Volkshochschule vorab anzumelden, telefonisch unter 07940 9219-0.
 
Sie waren Wirtschaftsflüchtlinge, die Frauen und Männer, die sich in Künzelsau aufmachten, um nach Großbritannien, in die USA oder andere Länder zu reisen und dort das Glück zu suchen. Haben sie es auch gefunden? Es gibt mehr oder weniger ausführliche Berichte, die teilweise detailliertere Rückschlüsse auf das Schicksal der Menschen erlauben. Stefan Kraut wird einige Dokumente vortragen, Biographien nachzeichnen und Zwischenbilanz bisheriger Forschungen ziehen.

In einem weiteren Vortrag am Mittwoch, den 8. April, 19:00 Uhr, berichtet Karlheinz Wüstner über „Das jähe Ende einer Erfolgsgeschichte von hohenlohischen Metzger-Auswanderern“ – zum Niedergang, den der Erste Weltkrieg brachte. Diese Veranstaltungen des Stadtmuseums finden in Kooperation mit Volkshochschule Künzelsau und dem Verein StadtGeschichte statt.