Die Ehrenbürger von Künzelsau. Foto Olivier Schniepp.
StartStadtportraitEhrenbürger

Ehrenbürger

Albert Berner. Foto Berner.

Albert Berner

Schon früher, als ich noch regelmäßig auf Geschäftsreisen war, konnte ich es kaum erwarten, wieder nach Hause zu kommen. Zu Hause – das ist für mich Künzelsau! Hier ist meine Heimat, hier gehöre ich hin. Seit unser Sohn Christian die operative Leitung der Berner Group übernommen hat, habe ich viel mehr Zeit zum Reisen. Und trotzdem gehe ich nie mehr als zwei Wochen am Stück weg, weil ich die Region sonst viel zu sehr vermisse. Ich bin nun mal Hohenloher mit Leib und Seele.
 
Ich habe mich sehr über die Verleihung des Ehrenbürgerrechts gefreut und trage diesen Titel seit 2012 mit großem Stolz. Gleichzeitig bin ich mir bewusst, welche Verpflichtung sich aus dieser Auszeichnung ergibt. Deshalb darf ich Ihnen versichern, dass sich an unserem Engagement für die Stadt Künzelsau und die Menschen im Hohenlohekreis auch in Zukunft nichts ändern wird. Darauf haben Sie mein Wort!

Ursula Berner. Foto Berner.

Ursula Berner

Seit vielen Jahrzehnten bin ich in der Region verwurzelt. Ich fühle mich dem Hohenlohekreis, der Stadt Künzelsau und den Menschen, die hier leben, tief verbunden. Dass ich Verantwortung für unsere Heimat mittrage, betrachte ich deshalb als Selbstverständlichkeit. Ob privat an der Seite meines Mannes oder als Stiftungsratsvorsitzende der Albert Berner-Stiftung: Ich versuche, mich bestmöglich einzusetzen.
 
Der Erfolg aller Organisationen und Initiativen, die von uns gefördert werden, steht und fällt mit den handelnden Personen. Es braucht Menschen, die sich mit Herz und Leidenschaft engagieren. Den vielen Heldinnen und Helden unseres Alltags möchte ich daher an dieser Stelle DANKE sagen. Sie und Ihr Engagement sind eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft! Ich freue mich, gemeinsam mit Ihnen in den kommenden Jahren weitere wertvolle Projekte vorantreiben zu können – zum Wohle unserer Heimat.

Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth. Foto Würth.

Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth

Seit dem 3. Lebensjahr verbrachte ich die meiste Zeit meines Lebens in Künzelsau und der nahen Umgebung. Hier wurde ich konfirmiert, ausgebildet, heiratete und gründetet meine Familie. Auch wenn ich heute über meine Reisen viel draußen in der Welt bin, kehren meine Gedanken stets voller Dankbarkeit und Wohlwollen nach Künzelsau zurück. Daher war es mir schon mit den Eröffnungen der Hirschwirtscheuer in der Künzelsauer Ortsmitte 1989 und des Museum Würth mit dem Gewindemuseum 1991 in Künzelsau-Gaisbach bis hin zu heute mit der Eröffnung des CARMEN WÜRTH FORUM im Jahr 2017 und der Gründung der Würth Philharmoniker ein Bedürfnis, mein Verwurzeltsein und meine Verbundenheit mit Künzelsau und den Künzelsauern zu dokumentieren. Auch meine liebe Frau ist über viele Bande und Herzblut ins öffentliche Künzelsauer Leben eingebunden. So wünsche ich der Stadt Künzelsau weiterhin innovative Kreativität und ihren Bürgerinnen und Bürgern eine glückliche Zukunft in Frieden und Freiheit.

Carmen Würth. Foto Würth.

Carmen Würth

Vor mehr als 62 Jahren entführte mich mein lieber Mann vom schönen Bodensee ins Städtchen Künzelsau. Zusammen erkundeten wir die romantischen Wanderwege: zum Kupfertal, nach Friedrichsruhe, ins Jagsttal und zu den herrlichen Schlössern und Klöstern rund um Künzelsau. Schon damals konnte ich feststellen: Künzelsau ist eine Perle im Hohenloher Land.
 
Besonders freut es mich, dass das Hotel-Restaurant Anne-Sophie mit dem Restaurant „Handicap“, dem Café „Auszeit“ und dem „Lindele“ von der Stadt Künzelsau und ihren Bürgerinnen und Bürgern so herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen wurde und wir mittlerweile einen festen Platz in der Hotel- und Gastronomielandschaft haben. Diese Offenheit und Akzeptanz der Künzelsauer ist beispielhaft und sicherlich Vorbild für viele andere Kommunen. Auch die Arbeit im Kulturhaus Würth mit der Bibliothek Frau Holle macht großen Spaß. Es ist so schön zu sehen, dass die Menschen das vielfältige Angebot schätzen und gerne zu uns kommen – vor allem auch die Kinder, die so wichtig für die Zukunft unserer Gesellschaft sind. Ich habe mich in Künzelsau immer willkommen und angenommen gefühlt und bin sehr dankbar, dass ich hiervon ein Stückchen über unsere Häuser zurückgeben kann.

Alexander Gerst. Foto ESA.

Dr. Alexander Gerst

Wenn ich an Künzelsau denke, dann fällt mir ein Zitat von T.S. Eliot ein: "Wir dürfen niemals aufhören, neugierig zu sein. Denn von mancher Entdeckungsreise kommt man zurück in seine Heimat, und erkennt sie zum ersten Mal wirklich." Für mich war dieser Startpunkt ein kleines gemütliches Städtchen in Hohenlohe-Franken: Künzelsau.

An diesem Ort habe ich gelernt, was ich für meine späteren Expeditionen zu den Vulkanen dieser Welt, in die Antarktis und schließlich auf meiner Reise um unseren Planeten herum benötigt habe: Neugier. Oder, um es genauer auszudrücken, ich hatte das große Glück, dass niemand versucht hat, mir die kindliche Neugier, die in allen von uns steckt, auszutreiben. Hier an diesem Ort konnte ich sie ausleben und entwickeln. Ich trage immer noch ein großes Stück "Künzelsau" in mir! Nach zwei Missionen und vielen Erfahrungen auf der Internationalen Raumstation ISS bin ich nun oft wieder hier und habe tatsächlich das Gefühl, diesen Ort mit neuen Augen zu sehen. Ich habe ihm und seinen Bewohnern sehr viel zu verdanken.