Kinder der Reinhold-Würth-Grundschule unterstützen die Tafel in Künzelsau
Mit etwas verspätetem Blick auf die Osterzeit zeigt sich, wie viel Herzblut und Engagement in der Osterwerkstatt der außerschulischen Betreuung an der Reinhold-Würth-Grundschule gesteckt hat. In den Tagen vor den Feiertagen waren die Schülerinnen und Schüler besonders fleißig: Es wurde gebastelt, gekocht und vorbereitet, um den Kundinnen und Kunden der Tafel in Künzelsau eine kleine Osterfreude zu bereiten.
Mit großer Begeisterung verarbeiteten die Kinder überschüssige Früchte, die bei der Tafel nicht mehr verkauft werden konnten, zu selbstgekochter Marmelade. Die liebevoll gefüllten „Ostergläschen“ wurden anschließend kreativ dekoriert und mit gebastelten Osterfiguren versehen. So entstanden individuelle Geschenke, die nicht nur nachhaltig sind, sondern auch Freude schenken.
Anke Braun, Leitung der Tafel, freut sich über die engagierten Kernzeitbetreuungskinder „Eine Win-Win Situation für uns. Das Obst wird verwendet und geht zurück an die Tafelkunden als Ostergeschenkle”.
Die Aktion wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg wahrgenommen. Neben dem bewussten Umgang mit Lebensmitteln stand vor allem der soziale Gedanke im Mittelpunkt. Die Kinder konnten erleben, wie bereichernd es ist, sich für andere einzusetzen und mit kleinen Gesten Großes zu bewirken.
“Unsere Kinder profitieren immer davon etwas für andere Menschen zu tun, da kann man nie genug Engagement zeigen”, meint Patrizia Hermann, Leitung der Kernzeitbetreuung der Reinhold-Würth Schule.
Auch seitens der Tafel wurde das Projekt positiv aufgenommen: Die Weiterverwendung der Lebensmittel und die Rückgabe in Form von Osterüberraschungen an die Kundschaft stellen eine sinnvolle und wertschätzende Lösung dar. Gleichzeitig stärkt die Aktion das soziale Bewusstsein der Kinder und fördert ihr Engagement.
Ein besonderer Höhepunkt war für einige Kinder die persönliche Übergabe der Geschenke. Diese Erfahrung sorgte für zusätzliche Motivation und zeigte, wie viel Freude gemeinschaftliches Handeln bringen kann.
Die Osterhasenwerkstatt bleibt damit ein gelungenes Beispiel dafür, wie soziales Lernen, Kreativität und Nachhaltigkeit miteinander verbunden werden können.

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