Blick auf das neue Rathaus in Künzelsau.

Gesundheitscampus medikün: Fortschritt wird sichtbar

Ausbau des Krankenhausareals stärkt medizinische Versorgung

eine große Menschengruppe steht im Freien vor dem ehemaligen Krankenhausgebäude und blickt auf zwei Männer, die Informationen geben
Das Interesse war groß: Vor dem ehemaligen Krankenhausgebäude wurden die Teilnehmenden begrüßt von Ingo Jakschies, Berater und Geschäftsführer des Büros gesunddenken.de, Erstem Beigeordneter Ulrich Walter und Bürgermeister Stefan Neumann.

Der Gesundheitscampus medikün in Künzelsau nimmt weiter Gestalt an. Beim Baustellenspaziergang Ende März nutzten rund 50 Interessierte die Gelegenheit, sich ein Bild vom aktuellen Stand der Umbauarbeiten zu machen. Es wurde deutlich: Die Transformation des ehemaligen Krankenhausareals in ein ambulantes Zentrum schreitet kontinuierlich voran und gewinnt weiter an Dynamik.

In drei Gruppen wurden die Teilnehmenden durch das Gebäude geführt und erhielten umfassende Einblicke in die laufenden Bauabschnitte sowie die künftige Nutzung. Ingo Jakschies, Ulrich Walter und Stefan Neumann erläuterten die bisherigen Fortschritte, gaben Einblick in die nächsten Schritte und standen für Fragen zur Verfügung. Der direkte Austausch wurde von den Besucherinnen und Besuchern intensiv genutzt und stieß auf durchweg positive Resonanz.

eine Menschengruppe steht in einem weiß gekachelten Raum und hört einem vortragenden Mann zu
Teile des ehemaligen Küchenbereichs werden für die Erweiterung der radiologischen Praxis umgebaut, erklärte Ulrich Walter.

Schon jetzt wird deutlich, dass sich der Gesundheitscampus medikün zu einem modernen, vernetzten Standort entwickelt. Künftig vereint er verschiedene Angebote aus Medizin, Pflege und Prävention unter einem Dach. Geplant sind unter anderem ein Primärversorgungszentrum mit hausärztlichen Leistungen, eine erweiterte Kurzzeitpflege sowie ergänzende Therapie-, Bewegungs- und Begegnungsangebote. Ziel ist es, die gesundheitliche Versorgung vor Ort nachhaltig zu stärken und gleichzeitig neue Impulse für die Stadtentwicklung zu setzen.

Ein wichtiger Baustein dieser Entwicklung ist der Ausbau der radiologischen Diagnostik. Die Praxis Radiologie Franken-Hohenlohe wird ihren Standort innerhalb des Gebäudekomplexes deutlich erweitern und künftig modern sanierte Flächen im ehemaligen DRK-Bereich im Erdgeschoss nutzen. Dort entstehen eine Mammographie-Screening-Praxis sowie eine radiologische Praxis mit Magnetresonanztomographie (MRT), Computertomographie (CT) und Röntgen. Ein Meilenstein für die medizinische Versorgung in der Region.

eine Menschengruppe steht in einem Foyer-Bereich, im Hintergrund sind rot und gelb gerahmte Glastüren zu sehen
Im ersten Oberschoss wird das physiotherapeutische Angebot ausgebaut, sowie Frühförderstellen, eine Logopädische Praxis und ein Kindergarten einziehen, weiß Ingo Jakschies.

Auch von den am Rundgang Teilnehmenden kommen positive Rückmeldungen. Eine Teilnehmerin ist überrascht, wie weit die Planungen und Umbauten schon sind. Es sei beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement hier an der Zukunft der Gesundheitsversorgung gearbeitet wird.

„Der Gesundheitscampus medikün entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem zentralen Anlaufpunkt für die medizinische Versorgung in der Region. Die enge Verzahnung verschiedener Angebote und die hohe Qualität der Infrastruktur schaffen ein zukunftsfähiges Gesamtangebot, das weit über die Stadt hinaus wirkt“, betont Ingo Jakschies, Berater und Geschäftsführer des Büros gesunddenken.de.

Mit den laufenden und anstehenden weiteren Bau- und Ausbauschritten wird der Gesundheitscampus medikün kontinuierlich weiterentwickelt. Bereits heute zeichnet sich ab, dass hier ein leistungsfähiger und moderner Gesundheitsstandort entsteht, der den veränderten Anforderungen einer zeitgemäßen Versorgung gerecht wird und langfristig einen wichtigen Beitrag für Künzelsau und die gesamte Region leisten wird.

Eine Menschengruppe steht in einem Raum mit einer weißen und einer blauen Wand und hört einem vortragenden Mann zu. Von der Decke hängen Kabel und
Die ehemaligen Operationssäle im zweiten Obergeschoss werden teilweise für eine ambulante OP-Sektion für niedergelassene Vertragsärzte umgebaut, informiert Stefan Neumann. Fotos: Stadtverwaltung Künzelsau.